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Die Landwirtschaft ist heute ohne Produkte aus Kalk oder Kalkstein nicht mehr effizient zu betreiben.

Fertical® und Ferticarb® helfen als Nährstoff den Säuregehalt im Boden zu verringern und ermöglichen somit alle folgenden Düngemaßnahmen für den Boden.

Der Einsatz unserer Kalkprodukte Fertical® und Ferticarb® in der Land- und Forstwirtschaft trägt erheblich zum Gesunden der Wälder und zur gesunden Bodenerhaltung bei effizienter Landwirtschaft bei.

Gesundungskalkung
Die Gesundungskalkung ist die Aufkalkung versauerter Böden in den anzustrebenden pH-Bereich, der vom Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) festgelegt ist. Der hierfür notwendige Kalkbedarf, wie z.B. von unserem Fertical® oder Ferticarb®, wird durch eine exakte Kalkbedarfsbestimmung ermittelt und im Attest angegeben.

Erhaltungskalkung
Kalkverluste müssen durch Erhaltungskalkung mit Fertical® bzw. Ferticarb® ersetzt werden. Selbst wenn der Boden noch den richtigen Kalkzustand hat, muss der Landwirt Ursache und Höhe der jährlichen Kalkverluste kennen. Die Verluste müssen ständig ersetzt werden, damit sich Struktur und pH-Wert nicht verschlechtern.

Die Produkte Fertical® und Ferticarb® erfüllen neben ihrer Funktion als Nährstoff vor allem wichtige, ackerbauliche Funktionen im Boden. Dieser Teil seiner Wirkung macht rund 80 bis 90 % seiner Gesamtwirkung aus:
Eine Ernte von 50 Dezitonnen (dt) Getreidekörnern entzieht dem Boden nur 2 bis 8 kg Calciumoxid (CaO) pro Hektar (ha); mit Stroh bereits 30 bis 50 kg CaO/ha. Bei 500 dt Zuckerrüben (Rüben und Blatt) sind es schon 80 bis 160 kg CaO/ha, die dem Boden entzogen werden. Der Entzug durch Leguminosen (Hülsenfrüchtler) liegt deutlich höher.

Kalkbedarf
Die Aufkalkung mit Fertical® bzw. Ferticarb® sollte in dem jeweils empfohlenen pH-Bereich nach Bodenuntersuchungsergebnissen liegen. Die Aufkalkung versauerter Böden in den anzustrebenden pH-Bereich, erfolgt nach dem vom Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschunganstalten (VDLUFA) festgelegten Richtlinien. Die notwendige Kalkbedarfsmenge kann nur durch eine exakte Kalkbedarfsbestimmung ermittelt werden und wird im Attest angegeben. Zur Bewertung der Nährstoffversorgungszustände in den Böden wird der Kalkversorgungszustand des Bodens in 5 pH-Klassen eingeteilt.

Kartoffelkopfkalkung
Die Kartoffelkopfkalkung mit Fertical® bzw. Ferticarb® erhöht die Erträge, steigert die Qualität und demzufolge auch den Marktwert des Erntegutes. Kopfkalkung ist nicht nur eine wichtige Düngungsmaßnahme für die Kultur; sie ist gleichzeitig die Erhaltungskalkung für die nächsten 3 Jahre.

Vorsaatkalkung bei Rüben und Mais
Rüben und Mais gedeihen nur bei guter stabiler Bodenstruktur besonders gut. Durch Vorsaatkalkung von 10 bis 20 dt Branntkalk pro Hektar, wie z.B. mit unserem Fertical® oder Ferticarb®, wird vor allem die Krümelstabilität an der Oberfläche verbessert. Die Wirkung ist unter anderem:

  • Bessere Durchlüftung
  • Schnellere Bodenerwärmung
  • Höhere Wasseraufnahmefähigkeit und
  • Geringere Verschlämmung und Verkrustung

Grünlandkalkung
Grünlandkalkung verbessert die Milchleistung. Voraussetzung für mineralstoffreiches, gesundes Futter und für größere Milchmengen, ist die regelmäßige ausreichende Kalkdüngung des Grünlandes. Auch für die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Tiere ist unser Fertical® und Ferticarb® unentbehrlich.

Fertical® schützt vor Umweltschäden
Schwefeldioxid (SO2)-Emissionen aus Industrie, Hausbrand und Verkehr belasten die Atmosphäre in hohem Maße. Jährlich gelangen durch Niederschläge ca. 50 kg SO2/ha in den Boden und belasten dadurch den Kalkhaushalt. Durch ca. 50 kg CaO/ha werden solche Schadstoffe neutralisiert. Schwermetalle werden durch ausreichende Kalkzufuhr im Boden gebunden und können nicht in die Pflanze gelangen.

Kalk für den Wald
Die Versauerung der Waldböden hat ein beängstigendes Ausmaß angenommen. Schuld sind vor allem Schwefeldioxid- und Stickstoffemissionen. Schwefeldioxid, Stickoxide, Umwandlungsprodukte (Photooxidantien) greifen Boden und Bäume an. Gegenmaßnahmen, wie Kalkung und Düngung, sind unbedingt notwendig, um die Bodenversauerung und ihre Folgeschäden zu verringern. Der Anteil der kranken Bäume in Deutschland liegt heute, je nach Region und Baumart, zwischen 32 und 76 %. Mehr als 34 % aller Waldflächen weisen bereits Versauerungsschäden auf. Die Folgen und Gefahren der Versauerung können unter anderem durch Einsatz von unserem Produkt Carbocal® aufgefangen, bzw. reduziert werden.

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